John Wick ist ein Actionthriller mit Keanu Reeves als ehemaligem Auftragskiller, der nach dem Tod seiner Frau auf Rache sinnt. Regie führte Chad Stahelski, der gemeinsam mit David Leitch sein Debüt als Regisseur gab.
Wo kannst du John Wick in Deutschland sehen?
Stand 5. November 2026 nennt kino.de für John Wick in Deutschland Abo-Angebote bei Prime Video, Disney+ und Joyn Plus, bei Joyn gibt es den Film zudem kostenlos. Netflix, WOW und HBO Max haben ihn laut kino.de derzeit nicht. Zum Leihen gibt es den Film unter anderem bei Videoload, Rakuten TV, YouTube, Sky Store, Apple TV und Amazon Video ab etwa 2,99 bis 3,99 Euro, zum Kauf liegen die Preise bei etwa 7,99 bis 9,99 Euro. Streamingrechte wechseln erfahrungsgemäß oft, schau also kurz bei den Anbietern nach, ob der Film aktuell noch im Abo enthalten ist.
Der Film ist ab 16 Jahren freigegeben und dauert 1 Stunde 41 Minuten. In den deutschen Kinos lief er am 29. Januar 2015 an.
Die Kritik
Dies ist eine spoilerfreie Kritik. Ich würde mir jeden Film mit Keanu Reeves ansehen, selbst einen schlechten. Ehrlich gesagt haben die John-Wick-Filme für mich nie wirklich Sinn ergeben, und trotzdem sehe ich sie unheimlich gern.
Worum geht es?
John Wick trauert um seine unheilbar kranke Frau Helen. Von ihr bekommt er ein letztes Geschenk, den Beagle Daisy, der dem einsamen Ex-Killer Gesellschaft leistet. Dann bricht der arrogante Iosef Tarasov bei ihm ein, will seinen Mustang von 1969 und tötet dabei den Hund. Das weckt Wicks andere Seite, den „Boogeyman“, und er sinnt auf Rache. Iosefs Vater, der russische Unterweltboss Viggo Tarasov, weiß genau, wozu der Boogeyman fähig ist.
Was funktioniert
Reeves ist wie geschaffen für diese Rolle: Seine ruhige, fast gefühllose Art passt perfekt, und du fieberst mit ihm mit, wenn wieder ein Gegner fällt. Die Action ist stark, weil Stahelski und Leitch aus der Stuntarbeit kommen. Stahelski doubelte unter anderem Brandon Lee in The Crow und Keanu Reeves in den Matrix-Filmen, Leitch machte Stunts in zahlreichen Marvel-Filmen. Kamera und Choreografie passen zusammen und erinnern an einen Third-Person-Shooter, selbst lange Kämpfe bleiben spannend. Dazu kommen gute Nebendarsteller wie Michael Nyqvist, Alfie Allen, Willem Dafoe und Ian McShane sowie ein mitreißender Techno- und Rocksoundtrack.
Was nicht ganz so gut funktioniert
Die Handlung ist dünn, eine einfache Rachegeschichte, die Action gleicht das aber aus. Weniger gefallen hat mir, dass die Bösewichte so dumm und leicht zu besiegen sind. Der Film überfordert sie geradezu, und so entsteht wenig Spannung. Einige Entscheidungen, etwa wenn John seinen größten Feinden Gnade zeigt, ergeben für mich wenig Sinn.
Fazit: John Wick ist für mich einer der besten Actionfilme überhaupt. Er ist düster, roh und kompromisslos, will gar nicht bahnbrechend sein und bleibt gerade deshalb im Gedächtnis.

