Spider-Man ist Sam Raimis Comicverfilmung von 2002 mit Tobey Maguire, Willem Dafoe, Kirsten Dunst und James Franco. Der Film erzählt die Ursprungsgeschichte des Netzschwingers und hat das moderne Superheldenkino mit groß gemacht. Nach unzähligen Fortsetzungen und Neustarts stellt sich die Frage, ob das Original heute noch funktioniert.
Wo kannst du Spider-Man (2002) in Deutschland sehen?
Stand 4. November 2026 gibt es Spider-Man laut JustWatch in Deutschland nur im Abo über den Amazon Channel Sony Pictures Core, ein zusätzliches Abo bei Prime Video. Wenn du den Film nur einmal sehen willst, kannst du ihn zum Beispiel bei Apple TV, Amazon Video, MagentaTV, Sky Store, maxdome oder Rakuten TV ab etwa 3,99 Euro leihen. Zum Kauf liegen die Preise je nach Anbieter und Aktion zwischen etwa 5 und 11 Euro. Streamingrechte wechseln erfahrungsgemäß oft, schau also kurz bei den Anbietern nach, ob der Film aktuell im Abo enthalten ist.
Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben und dauert 2 Stunden 1 Minute. In den deutschen Kinos lief er am 6. Juni 2002 an. Wenn du ihn lieber im Regal hast, gibt es Spider-Man auch auf DVD und als 4K-UHD-Blu-ray.
Die Kritik
Spider-Man erzählt die bekannte Ursprungsgeschichte des Superhelden. Hier die Kritik, ob der Film heute noch mit modernen Actionfilmen mithalten kann.
Worum geht es?
Peter Parker (Tobey Maguire) ist ein schüchterner Schüler aus Queens, der bei Tante May und Onkel Ben aufwächst und für seine Nachbarin Mary Jane Watson (Kirsten Dunst) schwärmt. Sein bester Freund ist Harry Osborn (James Franco), der Sohn des reichen Wissenschaftlers Norman Osborn (Willem Dafoe). Bei einem Schulausflug wird Peter von einer genetisch veränderten Spinne gebissen und bekommt übermenschliche Kräfte.
Nach einem schmerzhaften Verlust schwört Peter, die Hilflosen zu beschützen und die Verbrecher zu jagen, die die Polizei nicht erwischt. Als Spider-Man kämpft er im Kostüm gegen das Unrecht und muss nebenbei sein normales Leben in der Schule meistern. Norman Osborn greift unterdessen zu einem riskanten Experiment, um seine Firma zu retten. Es verleiht ihm enorme Kräfte, kostet ihn aber den Verstand, und so entsteht der Grüne Kobold (im Original Green Goblin).
Was funktioniert
Der Film ist bis in die Nebenrollen stark besetzt, zum Beispiel mit J.K. Simmons und Rosemary Harris, und vor allem Tobey Maguire und Willem Dafoe machen ihre Sache hervorragend. Spider-Man setzt auf bodenständige Figuren und eine emotionale Geschichte. Dazu kommen handgemachte Effekte und ein guter Schnitt, die bis heute wirken. Die Musik stammt von Danny Elfman.
Was nicht mehr so gut funktioniert
Die Spezialeffekte sind schlecht gealtert. Gerade das CGI fällt oft sofort als solches auf und reißt dich aus dem Film, besonders in den Actionszenen im letzten Drittel, die stellenweise unfreiwillig komisch wirken. Außerdem rutscht der Film immer wieder in einen albernen, familienfreundlichen Ton, der nicht zu den sonst realistischen Figuren passt. Hier und da wirken auch die Dialoge ungelenk.
Wenn du die Figur und ihre Geschichte magst, wirst du den Film mögen. Er ist nicht der beste Spider-Man-Film, aber ohne ihn gäbe es keine der späteren Fortsetzungen und Ableger, und schon deshalb lohnt sich ein Blick.

