Wer Briefe schreiben, Haushalts- oder Geschäftstabellen kalkulieren und ansprechende Präsentationen entwerfen möchte, muss dafür längst kein teures Software-Abonnement mehr abschließen: LibreOffice der gemeinnützigen Stiftung The Document Foundation ist das weltweit führende quelloffene Büropaket und hat seinen historischen Urahnen Apache OpenOffice durch ein deutlich höheres Entwicklungstempo klar hinter sich gelassen.
Wo bekommst du LibreOffice in Deutschland?
Stand November 2026 steht LibreOffice unter freier Open-Source-Lizenz für Privatnutzer, Studierende, Vereine und Unternehmen dauerhaft kostenlos in deutscher Sprache für Windows, macOS und Linux bereit. MadDownload.com hostet auf /de/ keine eigenen Installationsdateien, sondern leitet dich über den Download-Button auf dieser Seite transparent und direkt zur offiziellen deutschen Projektseite de.libreoffice.org weiter. Für das spätere Kommentieren oder Durchsuchen eingescannter PDF-Dokumente per OCR empfiehlt sich ergänzend der PDF-XChange Editor.
Die Kritik
Sechs aufeinander abgestimmte Büro-Anwendungen
Entstanden als unabhängige Weiterentwicklung der freien Entwicklergemeinschaft nach der Übernahme von Sun Microsystems durch Oracle, vereint die Suite heute sechs eng verzahnte Module für sämtliche Büroaufgaben unter einem Dach:
- Writer als vielseitige Textverarbeitung für Briefe, Hausarbeiten und lange Buchprojekte,
- Calc für Tabellenkalkulationen, Finanzübersichten und aussagekräftige Diagramme,
- Impress für strukturierte Vortrags- und Bildschirmpräsentationen,
- Draw, Math und Base für Vektorgrafiken, mathematische Formeln sowie lokale Datenbanken.
Dank zahlreicher integrierter Dokumentvorlagen und direktem PDF-Export gelingen sauber gestaltete Unterlagen vom ersten Tag an ohne Umwege.
Flottes Tempo, moderne Oberfläche und Microsoft-Kompatibilität
Im direkten Vergleich zu älteren Gratis-Suiten punktet LibreOffice mit nativer 64-Bit-Architektur, über hundert unterstützten Sprachen und regelmäßigen Sicherheitsupdates einer großen Entwicklergemeinschaft. Selbst hundertseitige Dokumente voller Tabellen, Diagramme und Bilder lassen sich flüssig bearbeiten. Optisch hast du die freie Wahl zwischen klassischen Symbolleisten und der modernen Registerkarten-Ansicht namens NotebookBar, die Umsteigern aus der Microsoft-Welt sofort vertraut vorkommt. Obendrein liest und speichert die Suite neben dem offenen OpenDocument-Standard auch aktuelle Microsoft-Formate wie DOCX, XLSX und PPTX zuverlässig.
Stärken und kleine Schwächen
Lediglich bei sehr verschachtelten Fremdlayouts oder speziellen VBA-Makros aus Microsoft Excel und Word kann es beim Dateiaustausch vereinzelt zu kleinen Formatabweichungen kommen, und ein eigener Cloud-Speicher ist ab Werk nicht eingebaut. Als vollwertige, abofreie Desktop-Bürosuite ist LibreOffice im Alltag jedoch eine erstklassige Wahl.

















