Dune: Prophecy

Ich fand Dune und Dune: Part Two fantastisch und bin mit dem Original von 1984 aufgewachsen. Trotzdem hat mich Dune: Prophecy nicht gepackt, was ziemlich seltsam ist, nach allem, was mir die beiden neuen Filme bedeutet haben. Die Trailer und das Werbematerial fand ich ziemlich schwach. Ich habe die Kritik geschrieben, bevor die letzte Folge der ersten Staffel lief, ob das Finale überzeugt, kann ich daher nicht beurteilen. Einiges an der Serie hat mir gefallen, anderes war enttäuschend.

Wo kannst du Dune: Prophecy in Deutschland sehen?

Die erste Folge erschien am 17. November 2024. Die Serie ist eine HBO-Produktion und läuft in Deutschland bei HBO Max, das hier am 13. Januar 2026 gestartet ist. Zum Deutschlandstart lief sie bei Sky und WOW. Staffel 1 hat 6 Folgen, Staffel 2 wurde bestätigt und befand sich zuletzt in Produktion; einen Starttermin findest du beim Streamingdienst. Klick am Ende dieser Kritik auf den Button und prüf, wo sie aktuell verfügbar ist.

Die Ursprünge der Bene Gesserit

Dune: Prophecy ist ein Prequel zu den beiden neuen Filmen und spielt 10.000 Jahre davor! Die Menschheit hat künstliche Intelligenz verboten und sucht noch ihren Weg. Eigentlich geht es in der Serie darum, wie die Bene Gesserit entstanden sind, und um die Spannungen und Kämpfe, durch die diese mächtigen Frauen, die Außenstehende schlicht „Hexen“ nennen, zu dem wurden, was sie sind.

Die Geschichte der Schwesternschaft stiehlt die Show

Am besten ist Dune: Prophecy, wenn es ganz um die Schwesternschaft geht. Die Zeitsprünge zwischen Vergangenheit und Gegenwart sind sehr gut gemacht, und als Ursprungsgeschichte funktioniert das richtig gut. Die Besetzung mit Emily Watson und Olivia Williams ist perfekt!

Kaiser Javicco Corrino und das politische Drama

Was mich am schwachen Trailer trotzdem neugierig gemacht hat, war Mark Strong. Er spielt Kaiser Javicco Corrino, doch die Intrigen hinter den Kulissen und das ganze politische Drama haben mich überhaupt nicht erreicht. Ehrlich gesagt fand ich alles, was nicht um die Schwesternschaft kreist, ziemlich langweilig.

Ein Fest für langjährige Dune-Fans

Wer Dune schon lange liebt, wird den Fanservice mögen. Es gibt viele schöne Anspielungen auf die Welt von Dune, und an manchen Stellen sieht die Serie so aus wie die Filme. Trotz des großen HBO-Budgets wirkt Dune: Prophecy aber häufiger billig, als man erwarten würde.

Enttäuschende Optik

Ich weiß, dass der Vergleich einer Serie mit zwei gewaltigen Kinofilmen unfair ist. Aber auch ohne diese Filme würde ich die Serie billig finden. Die Computereffekte, einige praktische Effekte und manche Kostüme wirken, als seien sie so günstig wie möglich zusammengebaut worden. Bei einer HBO-Serie mit großem Budget erwartet man mehr, besonders wenn man sieht, wie gut neuere Serien wie The Penguin und House of the Dragon aussehen.

Ein gemischtes Seherlebnis

Als ich Dune: Prophecy anfing, dachte ich, mit meinen nicht allzu hohen Erwartungen könnte ich richtig hineinfinden, aber das war nicht der Fall. Ich fand die Serie nicht schlecht, und viele andere lieben sie. Doch wenn man die Schwesternschaft und die Entstehung der Bene Gesserit wegnimmt, bleibt für mich ehrlich gesagt ziemlich wenig Spannendes übrig.

Für wen lohnt sich die Serie?

Wenn du die Ursprünge der Bene Gesserit und das Universum von Dune vertiefen willst, schau dir ein paar Folgen an und entscheide selbst, ob das Prequel sein Versprechen einlöst.

7 Testergebnis
Dune: Prophecy: Fazit

Handlung
7
Figuren
7
Bildgestaltung
7
Ton & Musik
8
PROS
  • Die Handlung um die Schwesternschaft ist wirklich großartig
  • Die Harkonnens sind starke Figuren und sehr gut besetzt
  • Die Zeitsprünge haben mir gefallen
  • Interessante und unterhaltsame Anspielungen auf das Dune-Universum
CONS
  • Große Teile der Serie fand ich ziemlich langweilig
  • Ich bin schockiert, wie billig die Serie für eine HBO-Produktion aussieht
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Details zum Film
Erscheinungsjahr
2024
Verleih
HBO
Website des Verleihs
MadDownload DE
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